Anfrage zur Situation obdachloser Menschen im Winter – besonderer Fokus auf Frauen

Obdachlosigkeit stellt insbesondere in den Wintermonaten eine erhebliche gesundheitliche und soziale Gefährdung dar. Aus der Bürgerschaft wurde an uns herangetragen, dass obdachlose Menschen in Emden – vor allem in kalten Phasen – offenbar nicht in allen Fällen Zugang zu einem warmen und geschützten Schlafplatz haben. Besonders besorgniserregend ist dabei die Situation obdachloser Frauen, die aufgrund ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit erhöhten Risiken ausgesetzt sind.

Vor diesem Hintergrund hat Alexander von Glisczynski, Ratsherr der Stadt Emden und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Integration, namens der FDP-Fraktion eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Ziel ist es, Klarheit darüber zu erhalten, wie die Stadt sicherstellt, dass obdachlose Menschen auch dann geschützt untergebracht werden, wenn die Kapazitäten der zentralen Einrichtung „Alte Liebe“ ausgeschöpft sind.

Konkret erkundigt sich die FDP-Fraktion unter anderem danach,

  • welche alternativen Not- und Unterbringungsmöglichkeiten in solchen Fällen zur Verfügung stehen,
  • welche Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass obdachlose Menschen – insbesondere Frauen – nachts und bei winterlicher Witterung ohne Schutz verbleiben,
  • und ob für die kommende Wintersaison Erweiterungen oder gezielte Schutzangebote für obdachlose Frauen geplant sind.

Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, dass niemand in Emden bei Kälte und Dunkelheit schutzlos bleiben muss. Gerade für obdachlose Frauen braucht es sichere, verlässliche und bedarfsgerechte Lösungen.