Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

29.11.2018 von Freddy Narewski

Erstellung eines Aussichtsturms im Emder Hafen

Anlage zur Vorlage 17/0851
Von: vorstand@emden.de <vorstand@emden.de> Im Auftrag von erich.bolinius@t-online.de -- Erich Bolinius Gesendet: Dienstag, 4. September 2018 11:20 An: Lendzion, Daje <Lendzion@emden.de> Betreff: [vorstand] Sachstand: Aussichtsturm im Emder Hafen

FDP-Fraktion
ebolinius

Erich Bolinius
Fraktionsvorsitzender
Emden, den 4.9.18

An die Stadt Emden
z. Hd. Herrn Kinzel über den Vorstand
Erstellung eines Aussichtsturms im Emder Hafen
Bezug: Unser Antrag von 2.9.2011 und Nachfrage vom 19.1.2017
Ihre Antwort u.a. vom 10.2.2017
Hier: Sachstandsbericht
Sehr geehrter Herr Kinzel, heute lese ich in der Presse, dass der Vorsitzende der Emder Kaufmannschaft, Dr. Claas Brons, erneut die Erstellung eines Aussichtsturmes im Emder Hafen für sinnvoll hält. Am 2. September 2011 habe ich als Begründung für die Erstellung eines solchen Aussichtsturmes folgendes geschrieben: „Die FDP-Fraktion möchte, dass der Betrieb im Hafen, auf der Ems und auf dem Dollart wieder – wie früher an der Mole möglich – für Einheimische und Touristen erlebbar wird. Deshalb die FDP-Fraktion vor, für die Errichtung eines touristischen Anziehungspunktes einen Aussichtsturm, zu erstellen, um Interessierten die Möglichkeit zu eröffnen, die Aktivitäten im Hafen kennenzulernen und zu beobachten. Der Standort sollte, wenn möglich, auf der Middelmantje sein.“ Sie haben, nach dem ich am 19.1.2017 nachgefragt habe, geantwortet (siehe anliegende PDF-Datei), dass im Zuge der Entwicklung des Rahmenplanes Port Arthur Transvaal die Thematik geprüft werde. Und Sie teilten mir weiter mit, dass die Verwaltung eine Zugänglichkeit markanter Punkte*) im Hafen nach wie vor für sinnvoll erachtet werde. Inzwischen sind 20 Monate vergangen. Namens der FDP-Fraktion frage ich hiermit an, wie der Sachstand ist. Ich bitte, diesen Punkt in der nächstmöglichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Hafen, Tourismus und Digitalisierung auf die Tagesordnung zu setzen.
Mit hartelk Gröten
Erich Bolinius

*) Vor einigen Jahren habe ich der Firma Reiter vorgeschlagen, Busfahrten zu markanten Punkte im Hafen anzubieten, nach dem ich in Bremerhaven an einer solchen Busfahrt teilgenommen hatte. Geschäftsführer Siegmund van Grieken hat die Idee von mir sofort
aufgegriffen und in die Tat umgesetzt. Auf Anmeldung unternimmt die Firma Reiter seit einigen Jahren solche Fahrten – auch zur Mole, wo man aber nicht aussteigen darf. Ich meine, auf diese Möglichkeit den Hafen zu erkunden, müssten die Tourismusverantwortlichen in Emden (wenn sie es überhaupt tun) verstärkt hinweisen.

FDP-Fraktion
Erich Bolinius
Fraktionsvorsitzender
Emden, den 19.1.2017
An den Vorstand der Stadt Emden z. Hd. Herrn Oberbürgermeister Bernd Bornemann
Öffnung des Emder Hafens für Besucher Hier: Aussichtsturm im Emder Hafen Vorlage 15/2145 – STU-Sitzung vom 28.9.2011
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, in den letzten Tagen wird in der Öffentlichkeit ein Vorschlag über die Öffnung des Emder Hafens für die Bürgerschaft vom Vorsitzenden der Emder Kaufmannschaft, Claas Brons, erneut diskutiert. Herr Karsten Dirks bringt lt. EZ die Erstellung eines Besucher-Plattforms ins Gespräch. Die FDP-Fraktion steht einer Öffnung des Emder Hafens für die Bürgerschaft seit Jahren positiv gegenüber. Am 2. September 2011 haben wir von der FDP-Fraktion vorgeschlagen, einen Aussichtsturm für Besucher zu erstellen (siehe untenstehend). N-Ports und Tourismus-Marketing-GmbH hatten wir vorher kontaktiert. Beide Gesellschaften haben sich damals positiv für unseren Antrag ausgesprochen. Im Stadtentwicklungsausschuss am 28.9.2011 wurde mit nur 2 Gegenstimmen beschlossen, dass die Verwaltung Vorschläge zur Umsetzung erarbeiten und dann den städtischen Gremien diese zur endgültigen Beschlussfassung (siehe anliegende PDF-Datei) vorlegen soll. Ich habe in meinen Unterlagen keine weiteren Vorlagen oder Ausarbeitungen der Verwaltung über diese Angelegenheit gefunden. Ich bitte deshalb namens der FDP-Fraktion mir mitzuteilen, ob der im Ausschuss am 28.9.2011 gefasste Beschluss von der Verwaltung ausgeführt wurde. Wenn ja, bitte ich um Zustellung der Ausarbeitung. Wenn nicht, bitte ich mir die Gründe mitzuteilen und auch gleichzeitig aufzugeben, wie Sie insgesamt zu diesem Vorschlag (Öffnung des Hafens für Besucher und Erstellung eines Aussichtsturmes oder Plattform) heute stehen. Es ist der FDP-Fraktion natürlich klar, dass die Stadt in der augenblicklichen finanziellen Situation alleine die Erstellung ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand (Land, Bund bzw. Europa) oder aus der Privatwirtschaft einschließlich Tourismus-GmbH zurzeit nicht
durchführen kann, aber Möglichkeiten der Erstellung sollten geprüft werden, u.a. beispielsweise von der Zukunft GmbH. Was in anderen Städten (2 Beispiele siehe ganz untenstehend) möglich ist, müsste nach Ansicht der FDP auch in Emden möglich sein. Wegen der augenblicklichen Diskussion in der Öffentlichkeit bitte ich höflichst um eine kurzfristige Antwort. Mit hartelk Gröten Erich Bolinius Anlagen Div. Unterlagen zu diesem Punkt.

FDP-Fraktion
Erich Bolinius
Fraktionsvorsitzender
Emden, den 2. September 2011
An den Vorstand der Stadt Emden
Aussichtsturm im Emder Hafen als weiteren Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische
Sehr geehrte Herren des Vorstandes, die FDP-Fraktion möchte, dass der Betrieb im Hafen, auf der Ems und auf dem Dollart wieder – wie früher an der Mole möglich – für Einheimische und Touristen erlebbar wird. Deshalb die FDP-Fraktion vor, für die Errichtung eines touristischen Anziehungspunktes einen Aussichtsturm, zu erstellen, um Interessierten die Möglichkeit zu eröffnen, die Aktivitäten im Hafen kennenzulernen und zu beobachten. Der Standort sollte, wenn möglich, auf der Mittelmantje sein. Die FDP-Fraktion hat sich in den letzten Monaten mehrfach mit diesem Thema beschäftigt und viele Gespräche mit Niedersachsen Ports, Hafenfirmen, Tourismusfachleuten und Hoteliers geführt, die alle positiv verliefen. Stadtbaurat Andreas Docter konnte uns auf persönlicher Anfrage berichten, dass es auch seitens von Niedersachsen Ports in der Vergangenheit derartige Vorschläge gab, allerdings an einem anderen Standort, die jedoch aus verschiedenen Gründen bisher nicht verwirklicht
wurden. Dass die Niederlassung Niedersachsen Ports dem Bau eines Aussichtsturmes positiv gegenübersteht wird von der FDP-Fraktion außerordentlich positiv bewertet. Der Geschäftsführer der „Emden Marketing und Tourismus GmbH“, Rainer Gerdes, hat gestern – 1.9.2011 – auf meine Nachfrage im RPA-Ausschuss, als es um den Geschäftsbericht der Gesellschaft des Jahres 2010 ging, sich auch für einen Aussichtsturm im Hafen als weiteren Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische ausgesprochen. In vielen Städten in Deutschland gibt es Aussichtstürme, mit und ohne Gastronomie, die touristische Highlights wurden. Einige wurden mit Zuschüssen des Landes bzw. der EU erstellt. Namens der FDP-Fraktion beantrage ich hiermit, dass seitens der Verwaltung Vorschläge zur Erstellung eines Aussichtsturmes ausgearbeitet und danach den entsprechenden Gremien der Stadt Emden zur Beschlussfassung vorgestellt werden In der anliegenden Datei sind beispielhaft Bilder von zwei Aussichtstürmen – Iesteberg und Lemwerder – dargestellt. Für Ihre Bemühungen herzlichen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen Erich Bolinius 
Anlage Aussichtstürme - zwei Beispiele Anlage zu dem FDP-Antrag vom 2.9.2011 1. Aussichtsturm Isteberg/ Wilsum Aussichtsturm am Isterberg Auf dem Isterberg zwischen Nordhorn und Bad Bentheim befindet sich der ca. 35 m hohe Aussichtsturm mit Blick auf die Burg Bentheim und dem Schüttorfer Kirchturm. Der Isterberg, mit 68 m über NN ohnehin die höchste Erhebung in der Samtgemeinde Schüttorf, ist künstlich noch einmal erhöht worden. Zu Ostern 1999 wurde ein ca. 35 m hoher Aussichtsturm als ein neues touristisches „Highlight“ der Region für die Öffentlichkeit freigegeben. Genau 110 Stufen aus Eichenholz müssen zwischen den 4 leuchtend grünen Stützen des Stahlgerüstes überwunden werden, um schließlich von der 64 m² großen Plattform die Aussicht über die Landschaft genießen zu können. Dem Besucher eröffnet sich ein einmaliger und interessanter Ausblick in alle Himmelsrichtungen, so sind z. B. mühelos die Burg Bentheim und der Schüttorfer Kirchturm zu erkennen. Der Aussichtsturm ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, der Aufstieg ist kostenlos. 2. Aussichtsturm Lemwerder Ein kleiner Ausflug bietet Weitblick über große Teile der Region Der Aussichtsturm bietet einen guten Überblick über Lemwerder mit Yachthafen, Werft und Gewerbegebiet am Flugplatz, Vegesack, das Werderland und das Stedinger Land und ist auch zu Fuß vom Fähranleger der Weserfähre in Lemwerder aus schnell erreichbar. Unten: Blick vom Turm über Yachthafen, Werft Abeking und Rasmussen, Weser und Vegesack. Lemwerder ist seit Dezember 2009 mit dem Ausichtsturm um eine touristische Attraktion bereichert worden. Er steht am Deich zwischen Yachthafen und dem Werkstor des ehemaligen Werkflughafens Lemwerder dem heutigen Gewerbegebiet Aero Mare und ist auch von Vegesack aus mit der Weserfähre schnell zu erreichen. 15 Meter Stahlkonstruktion mit 64 Stufen Der Turm misst 15 Meter bis zur Spitze und erreicht durch seinen Standort am höchsten Punkt Lemwerders auf dem Hügel am Weserdeich rund 25 Meter über Normalnull. Wer die 64 Stufen der metallenen Wendeltreppe erklommen hat, wird mit einem Panoramablick weit in die Region hinein belohnt. 
Neue Fördergelder für den Aussichtsturm Lemwerder. Die Gemeinde Lemwerder lässt sich den neuen Aussichtsturm am Weserufer zwar etwas kosten, bekommt aber auch Geld dafür. In einem ersten Abschnitt konnten Zuwendungen in Höhe von 40 Prozent der Nettokosten des stählernen Turms eingeworben werden. Jetzt hat die Gemeinde die Bestätigung erhalten, dass die Gestaltung des Turmumfeldes zu 40 Prozent gefördert wird. Die Behörde für Geoinformationen, Landentwicklung und Liegenschaften Oldenburg fördert die Maßnahme mit 17 890 Euro. Geplant ist, so Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann, die Fläche um den Turm zu pflastern. Zur Weser hinunter sollen ein Weg und eine Treppe angelegt werden. Der I. Oldenburgische Deichband stellt passende Schautafeln auf. Die Gemeinde will auch Sitzmöglichkeiten unter dem Turm schaffen. Die Zuwendungsgelder müssen noch in diesem Jahr verbaut werden. Dennoch stehe für die Gemeinde zunächst die Verlegung der Schulbushaltestelle auf dem Programm, so Beckmann. Anschließend sollen Parkflächen vor Hort und Kita in der Detmarstraße angelegt, danach die Deichtreppe wiederhergestellt werden. Daran werde sich die Umfeldgestaltung des Turmes anschließen. Auch für die Verlegung der Schulbushaltestelle aus der Schulstraße an die Einmündung Detmarstraße/An der Kirche bekommt die Gemeinde einen Zuschuss. Die Baumaßnahme, die mit 105 000 Euro veranschlagt ist, ist in einer ersten Zuwendung bereits mit 79 000 Euro von der Landesnahverkehrs-Gesellschaft aus Hannover bezuschusst worden. Jetzt ist, wie Bürgermeister Beckmann mitteilte, ein weiterer Zuschuss in Höhe von 9375 Euro vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) eingegangen. Der Zweckverband hat sich beteiligt, weil Busse, die diese Haltestelle bedienen, zum Teil auch im Linienverkehr unterwegs sind. (joh) Behörde gibt Zuschuss für Umfeldgestaltung bei „Weitblick“ – Förderung auch für Schulbushaltestelle